Seid ihr neugierig, wie das so ausschaut, wenn ich mein Gebackenes fotografiere? Naja, eins kann ich schon mal verraten: Nicht sexy. Für ein gutes Foto (und 'gut' bedeutet in meinem Fall: So gut ich es eben hinbekomme) muss man auch schon mal bäuchlings auf dem Boden rumkrabbeln, sich den Nacken verrenken oder den einen oder anderen Krampf in Kauf nehmen. Bei anderen Bloggern mag das alles angenehmer laufen, aber bei mir läuft es nun mal so. Weil doofe Küche, doofes Licht, doofes Equipment ... weil alles einfach semigeil. Aber ich arbeite dran und es wird besser. Nicht nur die Fotos, sondern auch die Umstände, wie ich diese mache. Besonders Dank meiner letzten Anschaffung, die ich euch weiter unten zeige. Viel Spaß jedenfalls beim Blick hinter die Kulissen von rehlein backt!
Früher, also vor einigen Monaten noch, habe ich meine Bilder tatsächlich auf dem Fußboden in der Küche gemacht. Da wurden die Hintergründe neben den Hundenäpfchen aufgestellt und auf eben dieses Niveau hab ich mich dann samt Kamera auch begeben. Immer Gefahr laufend, gleich eine kalte, nasse Hundeschnauze im Ohr zu haben, wurde Deko arrangiert, Kuchen angekrümelt (damit's "liveig" ausschaut, wie Beate von der Bakery sagen würde) und Stoffe auf den Millimeter genau drapiert, auf dass es hinterher wirkt wie zufällig so gefallen. Foodblogging am Limit und mit vollstem Einsatz, sozusagen. Ich hab das mal für euch nachgestellt, echt und unverblümt inklusive meiner pinken Hausschlappen:
Ich hatte euch gewarnt: Nicht sexy. Und schon gar nicht bequem! Zum Glück gehört diese Setposition aber der Vergangenheit an. Später bin ich dann aufs Sofa im Wohnzimmer umgezogen, was schon angenehmer war, und seit letzter Woche kann ich endlich auf dem Küchentisch shooten, ganz chillig. Auch wenn es auch hier auf Dauer ungemütlich wird, weil der Tresen so lang ist und ich mich drüber beugen muss. Was hatte ich schon Nackenschmerzen und Schulterkrämpfe deswegen!
Die Ecke ist auch leider etwas dunkel, weswegen sie sich bisher als Shootingort nicht angeboten hat. Seit ich aber diese beiden leuchtenden Babys habe, die ihr auf dem Foto seht, geht das wunderbar.
* ist die BESTE Anschaffung seit .... keine Ahnung, auf jeden Fall seit Langem. Und ich frage mich: Wieso habe ich so ultra lange damit gewartet? Fakt ist nämlich: Meine Bilder sind viel heller, schattenfreier, ich bin ab sofort unabhängig von Tages- und Jahreszeit, denn mein Licht zaubere ich mir selbst, die Bildbearbeitung dauert daher weniger lang uuuund das Set war auch noch so günstig! Ich meine, knapp 40 Euro (inkl. Versand, Leuchtmittel und Tragetasche) für DEN Effekt(!?):
Ich kann euch diese günstige Lösung also nur empfehlen, es muss ja nicht immer teures Profi-Equipment sein. Neben den Tageslichtlampen besitze ich außerdem ein Stativ
*, das ich ebenfalls für nen Appel und nen Ei erstanden habe, aber eigentlich kaum benutze. Ich fotografiere lieber aus der Hand. Dafür benutze ich eine Canon PowerShot SX40 HS
*, die ich aber sehr gern bald durch eine Kamera mit manuellem Fokus ersetzen möchte.
Die PowerShot ist eine Bridgekamera, also ein Zwischending von Spiegelreflex- und Digitalkamera. Ich hab sie mir damals für Neuseeland gekauft, da ich für die Erinnerungsfotos was Besseres wollte als meine steinzeitalte Digicam, aber auch nichts zu Wertvolles mit auf Reisen gehen sollte. Die Canon macht auch ganz passable Bilder, aber mir fehlt eben die Möglichkeit, den Fokus selbst zu setzen und den Grad der Tiefenschärfe zu beeinflussen. Falls jemand da Empfehlungen für mich hat, die für eine Studentin erschwinglich sind, nur her damit. ;)
Requisiten für die Deko kaufe ich dauernd. Auf Flohmärkten, in Supermärkten und Geschäften oder ich räubere bei Omi. Mittlerweile habe ich ein ausgewachsenes Platzproblem in der Wohnung - und noch immer nicht genug Zeug. Schließlich sollen sich die Sachen auch nicht dauernd wiederholen und dann wäre da noch die Sache mit den Farben ... tjaja. Meine Props zeige ich euch heute aber nicht. Erstens wäre es mir viiiel zu aufwendig, die alle aus den fünfzig Schubladen herauszukramen und zweitens hätte ich damit ja mein ganzes Pulver verschossen, das geht natürlich nicht. Und so viel ist es an sich auch gar nicht, es nimmt in der überschaubaren Bude nur viel Stauraum weg. Ich besitze eine kleine Auswahl an Tassen, Kuchentellern, Vintagebesteck und ein paar wenige Geschirrtücher bzw. Dekostoffe. Achso und die eine oder andere Kuchenplatte/Etagere. Um genau zu sein: So fünf Stück. And that's it.
Das heutige Set habt ihr weiter oben schon mal ansatzweise gesehen. Hier hab ich es noch einmal ganz - aber verschwommen. Denn sonst seht ihr schon, was es Sonntag geben wird. Aber vielleicht könnt ihr es ja trotzdem schon erraten?
So, das war er auch schon, der Blick hinter die Kulissen meines Blogs - und in meine unsichere Foodfotografen/-stylistenseele :D. Wer ohne Fehler sei, werfe den ersten Stein! Oder so. Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen und ihr habt jetzt Interesse an noch mehr dieser Art? Ich plane nämlich noch ein paar, hihi.
*Affiliate-Link/Werbung: Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Ihr habt dadurch aber keinen Nachteil.
Früher, also vor einigen Monaten noch, habe ich meine Bilder tatsächlich auf dem Fußboden in der Küche gemacht. Da wurden die Hintergründe neben den Hundenäpfchen aufgestellt und auf eben dieses Niveau hab ich mich dann samt Kamera auch begeben. Immer Gefahr laufend, gleich eine kalte, nasse Hundeschnauze im Ohr zu haben, wurde Deko arrangiert, Kuchen angekrümelt (damit's "liveig" ausschaut, wie Beate von der Bakery sagen würde) und Stoffe auf den Millimeter genau drapiert, auf dass es hinterher wirkt wie zufällig so gefallen. Foodblogging am Limit und mit vollstem Einsatz, sozusagen. Ich hab das mal für euch nachgestellt, echt und unverblümt inklusive meiner pinken Hausschlappen:
Ich hatte euch gewarnt: Nicht sexy. Und schon gar nicht bequem! Zum Glück gehört diese Setposition aber der Vergangenheit an. Später bin ich dann aufs Sofa im Wohnzimmer umgezogen, was schon angenehmer war, und seit letzter Woche kann ich endlich auf dem Küchentisch shooten, ganz chillig. Auch wenn es auch hier auf Dauer ungemütlich wird, weil der Tresen so lang ist und ich mich drüber beugen muss. Was hatte ich schon Nackenschmerzen und Schulterkrämpfe deswegen!
Die Ecke ist auch leider etwas dunkel, weswegen sie sich bisher als Shootingort nicht angeboten hat. Seit ich aber diese beiden leuchtenden Babys habe, die ihr auf dem Foto seht, geht das wunderbar.
Meine Technik
Das Tageslichtlampen-SetIch kann euch diese günstige Lösung also nur empfehlen, es muss ja nicht immer teures Profi-Equipment sein. Neben den Tageslichtlampen besitze ich außerdem ein Stativ
Die PowerShot ist eine Bridgekamera, also ein Zwischending von Spiegelreflex- und Digitalkamera. Ich hab sie mir damals für Neuseeland gekauft, da ich für die Erinnerungsfotos was Besseres wollte als meine steinzeitalte Digicam, aber auch nichts zu Wertvolles mit auf Reisen gehen sollte. Die Canon macht auch ganz passable Bilder, aber mir fehlt eben die Möglichkeit, den Fokus selbst zu setzen und den Grad der Tiefenschärfe zu beeinflussen. Falls jemand da Empfehlungen für mich hat, die für eine Studentin erschwinglich sind, nur her damit. ;)
Meine Hintergründe und Requisiten
Was die Bildhintergründe und die Props angeht, muss ich auch noch aufrüsten. Ich besitze zwei Sets lasierte Holzbretter, die ich im Baumarkt gekauft habe. Das ist nicht viel und ich hoffe, bei meinem nächsten Besuch schöne Lamellentüren oder Laminatreste ergattern zu können. Mir werden meine ewig gleichen Hintergründe nämlich so langsam langweilig.Requisiten für die Deko kaufe ich dauernd. Auf Flohmärkten, in Supermärkten und Geschäften oder ich räubere bei Omi. Mittlerweile habe ich ein ausgewachsenes Platzproblem in der Wohnung - und noch immer nicht genug Zeug. Schließlich sollen sich die Sachen auch nicht dauernd wiederholen und dann wäre da noch die Sache mit den Farben ... tjaja. Meine Props zeige ich euch heute aber nicht. Erstens wäre es mir viiiel zu aufwendig, die alle aus den fünfzig Schubladen herauszukramen und zweitens hätte ich damit ja mein ganzes Pulver verschossen, das geht natürlich nicht. Und so viel ist es an sich auch gar nicht, es nimmt in der überschaubaren Bude nur viel Stauraum weg. Ich besitze eine kleine Auswahl an Tassen, Kuchentellern, Vintagebesteck und ein paar wenige Geschirrtücher bzw. Dekostoffe. Achso und die eine oder andere Kuchenplatte/Etagere. Um genau zu sein: So fünf Stück. And that's it.
Der Setaufbau
Meistens tue ich mich, ganz ehrlich, ziemlich schwer damit, ein Fotoset zu bauen. Ich bin nicht sehr kreativ, bin wie erwähnt materialtechnisch eingeschränkt und mir fehlt dieser Fotografenblick für Szenerien. Deswegen fummle ich oft bis zu einer Stunde an einem Set herum, bis ich das Gefühl habe, ein paar gute Schüsse auf der Karte zu haben. (Das ist dann auch der Grund für die Krämpfe in Nacken, Schulter, Arm oder Rücken - und ihr seht ja, wie ich über dem Tisch hänge dabei.) Aber es ist ja bekanntlich noch kein Meister vom Himmel gefallen, also stresse ich mich deswegen nicht und gebe einfach mein Bestes. Man erkennt, dass es Kuchen ist, das muss euch reichen. Muhahaha.Das heutige Set habt ihr weiter oben schon mal ansatzweise gesehen. Hier hab ich es noch einmal ganz - aber verschwommen. Denn sonst seht ihr schon, was es Sonntag geben wird. Aber vielleicht könnt ihr es ja trotzdem schon erraten?
So, das war er auch schon, der Blick hinter die Kulissen meines Blogs - und in meine unsichere Foodfotografen/-stylistenseele :D. Wer ohne Fehler sei, werfe den ersten Stein! Oder so. Ich hoffe, dieser Beitrag hat euch gefallen und ihr habt jetzt Interesse an noch mehr dieser Art? Ich plane nämlich noch ein paar, hihi.
*Affiliate-Link/Werbung: Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Ihr habt dadurch aber keinen Nachteil.