Für diesen Kuchen benötigt ihr Geduld. Nicht etwa weil er besonders knifflig und nur mit viel Feingefühl zuzubereiten wäre, nö. Tatsächlich ist der Tres leches, ein traditionelles Dessert aus dem lateinamerikanischen Raum, ganz fix und einfach gemacht und gebacken. ABER. Danach muss das gute Teil erst mal für einige Stunden in den Kühlschrank, damit der Milchguss Zeit hat, den Kuchen gut zu durchtränken. Tja und hier liegt die Krux - da steht dieser oberleckere Kuchen und man soll ihn nicht anrühren!? UNMACHBAR. Aber es gibt einen Trick, wie ihr diese Hürde in 97% der Fälle meistert: Bereitet den Kuchen gaaaanz spät abends zu, denn nachts kann man dem Drang, doch schon früher ein Stückchen aus der Form zu mopsen, noch ganz gut widerstehen. Wenn man nicht gerade dazu neigt, Mitternachtssnacks zu sich zu nehmen oder Schlafesser ist (soll's ja wirklich geben!).
Das Warten wird belohnt, das verspreche ich euch. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt der Tres leches am besten. Der lockere Teig ist dann gut getränkt - und damit meine ich richtig dolle saftig - und der restliche Guss hat eine dezente Cremeschicht on top gebildet. Meine Form war nur etwas zu groß, wenn ihr eine Form mit den Maßen 20x20cm benutzt, wird die Schicht noch etwas dicker. So wie bei Christina, wo ich das leckere Rezept entdeckt habe. Vergesst nur nicht die Prise Zimt, die ist das Tüpfelchen auf dem i! Außerdem könnt ihr den Kuchen noch abändern, indem ihr eine der Milchsorten durch Kokosmilch oder Dulce de Leche ersetzt. Auf jeden Fall ist das Ergebnis süß und ziemlich suchterregend.
Zutaten für den Teig (für eine 20x20cm-Form):
3 Eier
75g Zucker
65g Mehl
1 TL Backpulver
70ml Sahne
Zutaten für den Dreierlei-Milch-Guss:
130ml Sahne
160ml Kondensmilch
160ml gezuckerte Kondensmilch (entspricht 1/2 Dose Milchmädchen)
Außerdem:
Ein wenig Zimt
Zubereitung:
Fettet eure Form ein und heizt den Ofen auf 180 °C vor. Trennt die Eier. Schlagt das Eiweiß halbsteif, gebt den Zucker hinein und schlagt die Masse solange weiter, bis sie fest und cremig ist. Die Eigelbe einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit 70ml Sahne auf niedrigster Stufe in den Teig einarbeiten.
Schwupps, schon ist der Teig fertig. Füllt ihn gleichmäßig in die Form und backt ihn etwa 25-30 Minuten. Wenn die Oberfläche goldbraun ist, ist er gut. Stäbchentest trotzdem nicht vergessen! Mit eben diesem Zahnstocher (oder was auch immer ihr dafür nehmt) stecht ihr den Kuchen gleich großzügig überall mehrmals ein. So verteilt sich der Guss anschließend besser.
Während der Kuchen backt, könnt ihr den Guss auch schon mal anrühren. Füllt dafür einfach alle notwendigen Zutaten in einen hohen Rührbecher, am besten mit Spritzschutz. Die niedrigste Stufe des Mixers reicht. Verrührt das Ganze für etwa fünf Minuten und gießt den Guss dann langsam über den noch heißen Kuchen. Lasst ihn anschließend auskühlen und stellt ihn dann für mehrere Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank.
Vorm Servieren mit etwas Zimt garnieren und in kleine Quadrate schneiden. Guten Appetit!
Und natürliche habe ich nicht bis zum nächsten Tag gewartet und schon abends als Betthupferl ein minikleines Stück probiert. Habt ihr was anderes von mir erwartet?
Liebst, Rebecca
Das Warten wird belohnt, das verspreche ich euch. Frisch aus dem Kühlschrank schmeckt der Tres leches am besten. Der lockere Teig ist dann gut getränkt - und damit meine ich richtig dolle saftig - und der restliche Guss hat eine dezente Cremeschicht on top gebildet. Meine Form war nur etwas zu groß, wenn ihr eine Form mit den Maßen 20x20cm benutzt, wird die Schicht noch etwas dicker. So wie bei Christina, wo ich das leckere Rezept entdeckt habe. Vergesst nur nicht die Prise Zimt, die ist das Tüpfelchen auf dem i! Außerdem könnt ihr den Kuchen noch abändern, indem ihr eine der Milchsorten durch Kokosmilch oder Dulce de Leche ersetzt. Auf jeden Fall ist das Ergebnis süß und ziemlich suchterregend.
Zutaten für den Teig (für eine 20x20cm-Form):
3 Eier
75g Zucker
65g Mehl
1 TL Backpulver
70ml Sahne
Zutaten für den Dreierlei-Milch-Guss:
130ml Sahne
160ml Kondensmilch
160ml gezuckerte Kondensmilch (entspricht 1/2 Dose Milchmädchen)
Außerdem:
Ein wenig Zimt
Zubereitung:
Fettet eure Form ein und heizt den Ofen auf 180 °C vor. Trennt die Eier. Schlagt das Eiweiß halbsteif, gebt den Zucker hinein und schlagt die Masse solange weiter, bis sie fest und cremig ist. Die Eigelbe einzeln unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und zusammen mit 70ml Sahne auf niedrigster Stufe in den Teig einarbeiten.
Schwupps, schon ist der Teig fertig. Füllt ihn gleichmäßig in die Form und backt ihn etwa 25-30 Minuten. Wenn die Oberfläche goldbraun ist, ist er gut. Stäbchentest trotzdem nicht vergessen! Mit eben diesem Zahnstocher (oder was auch immer ihr dafür nehmt) stecht ihr den Kuchen gleich großzügig überall mehrmals ein. So verteilt sich der Guss anschließend besser.
Während der Kuchen backt, könnt ihr den Guss auch schon mal anrühren. Füllt dafür einfach alle notwendigen Zutaten in einen hohen Rührbecher, am besten mit Spritzschutz. Die niedrigste Stufe des Mixers reicht. Verrührt das Ganze für etwa fünf Minuten und gießt den Guss dann langsam über den noch heißen Kuchen. Lasst ihn anschließend auskühlen und stellt ihn dann für mehrere Stunden, besser noch über Nacht, in den Kühlschrank.
Vorm Servieren mit etwas Zimt garnieren und in kleine Quadrate schneiden. Guten Appetit!
Und natürliche habe ich nicht bis zum nächsten Tag gewartet und schon abends als Betthupferl ein minikleines Stück probiert. Habt ihr was anderes von mir erwartet?
Liebst, Rebecca