Heute vor genau drei Jahren ging mein erster Post auf diesem Blog online. (Es war dieser hier und er ist auch bis dato der mit den allermeisten Aufrufen insgesamt.) Unglaublich, dass das schon so lange her ist - noch unglaublicher ist allerdings, dass ich die Sache mit dem Blog schon so lange durchziehe. Denn ihr müsst wissen, dass ich Hobbys eigentlich schneller wechsle als Avira Updates rausbringt. Und weil das so besonders ist - nicht nur dieser Tag, sondern die Sache an sich - gibt es heute von mir eine kleine Liebesgeschichte zum Thema.
Und natürlich darf zu diesem Anlass auch eine Geburtstagstorte nicht fehlen. Das Teil hat mich ordentlich Nerven gekostet und sollte ursprünglich auch viel schöner werden, aber so ist das nun mal bei mir: Wunschvorstellung und Realität gehen oft getrennte Wege. Die Baisermasse war zu flüssig und auch mit einer Tonne zusätzlichem Puderzucker wollten die Teile nicht so halten wie sie sollten. Dann fiel mir zu spät ein, dass ich aktuell keine Kaffeemaschine da habe und so musste ich den Kaffee für den Teig steinzeitlich-alternativ aufbrühen. Und von dem Debakel mit dem Schokoüberzug will ich gar nicht erst anfangen!
Das alles hat mir also nur zu deutlich vor Augen geführt, wie viel ich - einige Jahre Backerfahrung hin oder her - noch lernen muss und warum ich die einfachen, schnellen Rezepte bevorzuge. Aber: Das Törtchen schmeckt waaaahnsinnig gut - und das ist die Hauptsache! Die Böden sind ultra saftig, aromatisch und schokoladig süß und das Frischkäse-Sahne-Frosting bildet den idealen Kontrast dazu. Für den Aha-Effekt sorgen die zerkrümelten Pastellbaisers zwischen den Böden, die als kleine Farbtupfer hübsch aussehen und außerdem im Mund überraschend knuspern. Das Törtchen schmeckt ziemlich genau wie Weberli-Küchlein, falls ihr die kennt? Ich liebe die Dinger - und darum liebe, liebe, liebe ich auch dieses Törtchen!
Und wo wir gerade von Liebe sprechen, ich hatte euch ja eine Liebesgeschichte versprochen. Hier kommt sie:
Auch Jahre später fand ich es schwierig, meine Hobbys zu benennen. Ich fahre zwar immer noch gern Fahrrad, tue das aber nur, um von A nach B zu kommen und dabei ein bisschen meine Fitness zu verbessern. Filme und Serien zu schauen ist kein Hobby, das ist Zeit totschlagen. Manchmal gehe ich joggen oder schwimmen, aber nicht regelmäßig. Das große Problem mit Hobbys und mir ist: Ich hab einfach null Ausdauer. Mal war ich für einen Hip-Hop-Kurs angemeldet, mal beim Zumba. Eine Zeit lang habe ich wie wild Fimo-Schmuck gebastelt, ein anderes Mal monatelang Mangas gezeichnet. Aber ich verliere an den meisten Dingen immer sehr bald die Lust. Weil ich nicht schnell genug Fortschritte mache oder schlicht plötzlich anderes interessanter finde. An dieser Stelle unterscheidet mein heutiges Ich nicht wirklich viel von dem Mädchen, dass die heiß ersehnte Schminkpuppe nach nur wenigen Tagen schon wieder langweilig fand.
Und jetzt kommt das große Aber: Seit ich mit dem Backen und Bloggen begonnen habe, bin ich dabei geblieben - das erste Mal ziehe ich ein Hobby tatsächlich jahrelang durch! Ich liebe es, zu schreiben und zu backen, neue Rezepte auszuprobieren oder zu entwickeln, versuche ständig, meine Bilder schöner zu gestalten und arbeite durchgängig daran, mein Blog insgesamt toller zu machen. Darum wälze ich Artikel um Artikel im Netz, tausche mich mit anderen Bloggern aus oder besorge mir Fachliteratur zum Thema. HTML, SEO, Foodstyling, Bildbearbeitung, Urheberrecht, Webseiten-Design ... ein Blog zu betreiben erfordert ein umfangreiches Interesse an vielen Bereichen und hinter all dem, was ihr letztendlich seht, steckt so unglaublich viel Arbeit - aber ich gehe voll darin auf! Dabei hatte ich zuvor von vielem absolut keine Ahnung. Dass bei all diesem Beiwerk überhaupt noch Zeit für das Backen und das echte Leben bleibt, wundert mich manchmal selbst. Aber bisher funktioniert es gut und ich habe richtig, richtig Spaß daran!
Mit dem Backen habe ich übrigens erst so mit 19 Jahren angefangen, als ich zu Hause ausgezogen bin und plötzlich nicht mehr regelmäßig mit Kuchen und Torte von Oma versorgt wurde. Ich startete also den einen oder anderen Versuch in der WG-Küche, verteilte die Ergebnisse unter den Mitbewohnern, Freunden und Kollegen - und bekam positives Feedback. So wurde der Ofen immer öfter angeschmissen, doch erst in 2012 hatte ich - bestärkt durch meinen Freund - den Mut, mein Blog zu gründen.
Meine Anfänge waren holprig und auch ich hatte lange mit dem deprimierenden Gefühl zu kämpfen, dass keine Sau interessiert, was ich poste. Aber ich bin dran geblieben, habe stetig an mir und der Seite gearbeitet. Und auch wenn ich heute noch immer ein kleines Fischchen im großen Foodblogger-Teich bin und weit entfernt von so manch anderem Riesenblogger, bin ich stolz auf meine Leistung - und mein Durchaltevermögen. Darf man ja auch mal sagen.
Aber ohne euch wäre ich vielleicht nicht so eifrig bei der Sache geblieben, denn so viel Spaß das Bloggen auch macht: Ohne die Interaktion mit meinen Lesern wäre es nur halb so schön. Ich bin unendlich dankbar für jeden Kommentar, jede E-Mail, jedes Like und jede Teilnahme an meinen Aktionen! Dafür ein dickes DANKE an euch! Denn mittlerweile backe und blogge ich nicht mehr nur für mich, sondern auch für euch. Und wenn ihr meine Rezepte nachbackt und happy seid, freue ich mich jedes mal wie eine Schneekönigin. Würde man mir also heute ein Freundebuch geben, wäre meine Antwort auf die Frage "Was sind deine Hobbys?" diese: Backen, schreiben, bloggen, anderen süßes Glück schenken. Danke, danke, danke.♥
Und jetzt kommen wir endlich zum Rezept für das Schoko-Traumtörtchen! Die Inspiration dafür habe ich von Rosie von Sweetapolita, deren Törtchen eine wahre Wucht ist und an das meines nicht mal ansatzweise heranreicht. Ich habe ihren Teig nachgebacken, der wirklich super ist, nur mit dem Baiserrezept stimmte wie gesagt irgendwas nicht, weswegen ich diesen Teil erst mal außen vor lasse. Das Frosting habe ich mir ausgedacht, denn das von Rosie war mir zu krass. Aber entscheidet selbst, wie groß der Zuckerschock sein darf. Ich für meinen Teil bin mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden. Ich hoffe, das Törtchen schmeckt euch genauso gut wie uns und falls ihr es nachbackt, schickt mir gern ein Foto. Ich würde mich freuen!
450g Zucker
160g Kakao
1 EL Natron
1 EL Backpulver
1 TL Salz
360ml zimmerwarme Buttermilch
240ml heißer Kaffee
150ml Öl
2 TL Vanilleextrakt
3 Eier
(2 Pck. Sahnesteif)
300g Frischkäse, einfache Rahmstufe (Balance oder Joghurt)
2 Pck. Vanillezucker
Das Rezept für Rosies Baisers findet ihr bei Bedarf hier, aber vielleicht habt ihr selbst ein besseres, denn bei mir wollten sie einfach die Form nicht halten.
Verteilt den Teig auf vier kleine, gefettete Springformen (ca. 18-20 cm). Jede Form sollte etwa 420g Teig enthalten. Wenn ihr keine vier Formen habt, backt die Böden nacheinander und wischt die Form(en) dazwischen einfach grob mit einem Küchenpapier aus. Die Backzeit beträgt 20 Minuten bei 180 °C. Lasst die Schichten nach dem Backen auf einem Rost komplett auskühlen.
2. Für das Frosting nehmt ihr ebenfalls zwei Schüsseln. In der ersten schlagt ihr die Sahne kurz an, gebt das Sahensteif hinzu und schlagt sie dann bei mittlerer Geschwindigkeit steif. (Falls ihr über das Talent verfügt, Sahne ohne Sahnesteif hinzubekommen, lasst dieses Hilfsmittel weg. Ich brauche es, denn bei mir verwandelt sich die Sahne sonst ohne Umweg von flüssig zu Butter.)
In die zweite Schüssel gebt ihr den Frischkäse sowie den Vanillezucker und rührt dies cremig. Zum Schluss die Sahne unterheben und das Frosting bis zum Einsatz kaltstellen.
3. Nun wird das Törtchen zusammengesetzt. Begradigt die Böden mit einem großen Messer, sodass sie gleich dick sind. Zwischen die Böden kommen etwa zwei bis drei große Esslöffel Frosting. (Falls ihr Baisers gebacken habt, kommen zusätzlich Baiserkrümel auf jede Frostingschicht.) Das Törtchen zunächst sehr dünn ringsum mit Frosting überziehen. Das geht am besten mit einem Palettmesser. (Ich benutze übrigens dieses
* hier.) Stellt es dann für knapp 30 Minuten in den Gefrierschrank. So stellt ihr sicher, dass im zweiten Überzug keine Kuchenkrümel mehr auftauchen, die die Optik stören.
Dann das Törtchen mit dem restlichen Frosting einstreichen. Stellt es erneut für so 15 Minuten in den Gefrierschrank und schmelzt derweil die Kuvertüre. Das geht im Wasserbad oder ganz schnell und simpel in der Mikrowelle. (Da aber immer nur kurze Zeiten und eine niedrige Wattzahl einstellen. Am besten funktioniert das Auftauprogramm.) Die Schokolade etwas abkühlen lassen und dann oben auf das Törtchen gießen. Verstreicht sie schnell, damit die Sache letztendlich hübscher aussieht, als bei mir. Fertiiiig!
Stellt euer Werk in den Kühlschrank und holt es so zehn Minuten vorm Servieren heraus. Die Schokoschicht ist natürlich knackig und um diese glatt zu schneiden, solltet ihr ein scharfes Messer benutzen und dieses unter heißem Wasser erwärmen. Das Törtchen schmeckt am ersten Tag am besten, also haut rein! ;)
*Affiliate-Link: Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Ihr habt dadurch aber keinen Nachteil.
Und natürlich darf zu diesem Anlass auch eine Geburtstagstorte nicht fehlen. Das Teil hat mich ordentlich Nerven gekostet und sollte ursprünglich auch viel schöner werden, aber so ist das nun mal bei mir: Wunschvorstellung und Realität gehen oft getrennte Wege. Die Baisermasse war zu flüssig und auch mit einer Tonne zusätzlichem Puderzucker wollten die Teile nicht so halten wie sie sollten. Dann fiel mir zu spät ein, dass ich aktuell keine Kaffeemaschine da habe und so musste ich den Kaffee für den Teig steinzeitlich-alternativ aufbrühen. Und von dem Debakel mit dem Schokoüberzug will ich gar nicht erst anfangen!
Das alles hat mir also nur zu deutlich vor Augen geführt, wie viel ich - einige Jahre Backerfahrung hin oder her - noch lernen muss und warum ich die einfachen, schnellen Rezepte bevorzuge. Aber: Das Törtchen schmeckt waaaahnsinnig gut - und das ist die Hauptsache! Die Böden sind ultra saftig, aromatisch und schokoladig süß und das Frischkäse-Sahne-Frosting bildet den idealen Kontrast dazu. Für den Aha-Effekt sorgen die zerkrümelten Pastellbaisers zwischen den Böden, die als kleine Farbtupfer hübsch aussehen und außerdem im Mund überraschend knuspern. Das Törtchen schmeckt ziemlich genau wie Weberli-Küchlein, falls ihr die kennt? Ich liebe die Dinger - und darum liebe, liebe, liebe ich auch dieses Törtchen!
Und wo wir gerade von Liebe sprechen, ich hatte euch ja eine Liebesgeschichte versprochen. Hier kommt sie:
Vom Suchen und Finden des richtigen Hobbys - Wie ich zum Bloggen kam und warum IHR dabei so wichtig seid!
In der Grundschule gingen bei uns regelmäßig diese Freundschaftsbücher rum, in denen man sich mit krakeliger Schreibschrift und Zahnlückenfoto verewigen konnte. Was mich dabei oft ins Grübeln gebracht hat, war die Frage: "Was sind deine Hobbys?". Ich hab dann meist so was wie Fahrrad oder Inliner fahren, schwimmen oder zeichnen reingeschrieben. Aus Ermangelung an Alternativen. Denn die Blockflöte mochte ich nie besonders gern und Höhlen aus Decken und Möbeln zu bauen habe ich genauso wenig als ein Hobby angesehen wie tagtäglich meine Barbies für die erneute Hochzeit mit Ken vorzubereiten.Auch Jahre später fand ich es schwierig, meine Hobbys zu benennen. Ich fahre zwar immer noch gern Fahrrad, tue das aber nur, um von A nach B zu kommen und dabei ein bisschen meine Fitness zu verbessern. Filme und Serien zu schauen ist kein Hobby, das ist Zeit totschlagen. Manchmal gehe ich joggen oder schwimmen, aber nicht regelmäßig. Das große Problem mit Hobbys und mir ist: Ich hab einfach null Ausdauer. Mal war ich für einen Hip-Hop-Kurs angemeldet, mal beim Zumba. Eine Zeit lang habe ich wie wild Fimo-Schmuck gebastelt, ein anderes Mal monatelang Mangas gezeichnet. Aber ich verliere an den meisten Dingen immer sehr bald die Lust. Weil ich nicht schnell genug Fortschritte mache oder schlicht plötzlich anderes interessanter finde. An dieser Stelle unterscheidet mein heutiges Ich nicht wirklich viel von dem Mädchen, dass die heiß ersehnte Schminkpuppe nach nur wenigen Tagen schon wieder langweilig fand.
Und jetzt kommt das große Aber: Seit ich mit dem Backen und Bloggen begonnen habe, bin ich dabei geblieben - das erste Mal ziehe ich ein Hobby tatsächlich jahrelang durch! Ich liebe es, zu schreiben und zu backen, neue Rezepte auszuprobieren oder zu entwickeln, versuche ständig, meine Bilder schöner zu gestalten und arbeite durchgängig daran, mein Blog insgesamt toller zu machen. Darum wälze ich Artikel um Artikel im Netz, tausche mich mit anderen Bloggern aus oder besorge mir Fachliteratur zum Thema. HTML, SEO, Foodstyling, Bildbearbeitung, Urheberrecht, Webseiten-Design ... ein Blog zu betreiben erfordert ein umfangreiches Interesse an vielen Bereichen und hinter all dem, was ihr letztendlich seht, steckt so unglaublich viel Arbeit - aber ich gehe voll darin auf! Dabei hatte ich zuvor von vielem absolut keine Ahnung. Dass bei all diesem Beiwerk überhaupt noch Zeit für das Backen und das echte Leben bleibt, wundert mich manchmal selbst. Aber bisher funktioniert es gut und ich habe richtig, richtig Spaß daran!
Mit dem Backen habe ich übrigens erst so mit 19 Jahren angefangen, als ich zu Hause ausgezogen bin und plötzlich nicht mehr regelmäßig mit Kuchen und Torte von Oma versorgt wurde. Ich startete also den einen oder anderen Versuch in der WG-Küche, verteilte die Ergebnisse unter den Mitbewohnern, Freunden und Kollegen - und bekam positives Feedback. So wurde der Ofen immer öfter angeschmissen, doch erst in 2012 hatte ich - bestärkt durch meinen Freund - den Mut, mein Blog zu gründen.
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Mini-Muffins und TK-Pizza gleichzeitig im Ofen? In der WG-Küche keine Seltenheit. |
Meine Anfänge waren holprig und auch ich hatte lange mit dem deprimierenden Gefühl zu kämpfen, dass keine Sau interessiert, was ich poste. Aber ich bin dran geblieben, habe stetig an mir und der Seite gearbeitet. Und auch wenn ich heute noch immer ein kleines Fischchen im großen Foodblogger-Teich bin und weit entfernt von so manch anderem Riesenblogger, bin ich stolz auf meine Leistung - und mein Durchaltevermögen. Darf man ja auch mal sagen.
Aber ohne euch wäre ich vielleicht nicht so eifrig bei der Sache geblieben, denn so viel Spaß das Bloggen auch macht: Ohne die Interaktion mit meinen Lesern wäre es nur halb so schön. Ich bin unendlich dankbar für jeden Kommentar, jede E-Mail, jedes Like und jede Teilnahme an meinen Aktionen! Dafür ein dickes DANKE an euch! Denn mittlerweile backe und blogge ich nicht mehr nur für mich, sondern auch für euch. Und wenn ihr meine Rezepte nachbackt und happy seid, freue ich mich jedes mal wie eine Schneekönigin. Würde man mir also heute ein Freundebuch geben, wäre meine Antwort auf die Frage "Was sind deine Hobbys?" diese: Backen, schreiben, bloggen, anderen süßes Glück schenken. Danke, danke, danke.♥
Und jetzt kommen wir endlich zum Rezept für das Schoko-Traumtörtchen! Die Inspiration dafür habe ich von Rosie von Sweetapolita, deren Törtchen eine wahre Wucht ist und an das meines nicht mal ansatzweise heranreicht. Ich habe ihren Teig nachgebacken, der wirklich super ist, nur mit dem Baiserrezept stimmte wie gesagt irgendwas nicht, weswegen ich diesen Teil erst mal außen vor lasse. Das Frosting habe ich mir ausgedacht, denn das von Rosie war mir zu krass. Aber entscheidet selbst, wie groß der Zuckerschock sein darf. Ich für meinen Teil bin mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden. Ich hoffe, das Törtchen schmeckt euch genauso gut wie uns und falls ihr es nachbackt, schickt mir gern ein Foto. Ich würde mich freuen!
Zutaten für den Teig:
285g Mehl450g Zucker
160g Kakao
1 EL Natron
1 EL Backpulver
1 TL Salz
360ml zimmerwarme Buttermilch
240ml heißer Kaffee
150ml Öl
2 TL Vanilleextrakt
3 Eier
Zutaten für das Frosting:
400ml Sahne(2 Pck. Sahnesteif)
300g Frischkäse, einfache Rahmstufe (Balance oder Joghurt)
2 Pck. Vanillezucker
Topping:
150g ZartbitterkuvertüreDas Rezept für Rosies Baisers findet ihr bei Bedarf hier, aber vielleicht habt ihr selbst ein besseres, denn bei mir wollten sie einfach die Form nicht halten.
Zubereitung:
1. Für den Teig benötigt ihr zwei Rührschüsseln. In die größere siebt ihr alle trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakao, Natron, Nackpulver, Salz) und in der kleinen verrührt ihr die feuchten Zutaten (alle restlichen) miteinander. Gebt anschließen die flüssige Mischung zur trockenen und verrührt alles zu einem glatten Teig.Verteilt den Teig auf vier kleine, gefettete Springformen (ca. 18-20 cm). Jede Form sollte etwa 420g Teig enthalten. Wenn ihr keine vier Formen habt, backt die Böden nacheinander und wischt die Form(en) dazwischen einfach grob mit einem Küchenpapier aus. Die Backzeit beträgt 20 Minuten bei 180 °C. Lasst die Schichten nach dem Backen auf einem Rost komplett auskühlen.
2. Für das Frosting nehmt ihr ebenfalls zwei Schüsseln. In der ersten schlagt ihr die Sahne kurz an, gebt das Sahensteif hinzu und schlagt sie dann bei mittlerer Geschwindigkeit steif. (Falls ihr über das Talent verfügt, Sahne ohne Sahnesteif hinzubekommen, lasst dieses Hilfsmittel weg. Ich brauche es, denn bei mir verwandelt sich die Sahne sonst ohne Umweg von flüssig zu Butter.)
In die zweite Schüssel gebt ihr den Frischkäse sowie den Vanillezucker und rührt dies cremig. Zum Schluss die Sahne unterheben und das Frosting bis zum Einsatz kaltstellen.
3. Nun wird das Törtchen zusammengesetzt. Begradigt die Böden mit einem großen Messer, sodass sie gleich dick sind. Zwischen die Böden kommen etwa zwei bis drei große Esslöffel Frosting. (Falls ihr Baisers gebacken habt, kommen zusätzlich Baiserkrümel auf jede Frostingschicht.) Das Törtchen zunächst sehr dünn ringsum mit Frosting überziehen. Das geht am besten mit einem Palettmesser. (Ich benutze übrigens dieses
Dann das Törtchen mit dem restlichen Frosting einstreichen. Stellt es erneut für so 15 Minuten in den Gefrierschrank und schmelzt derweil die Kuvertüre. Das geht im Wasserbad oder ganz schnell und simpel in der Mikrowelle. (Da aber immer nur kurze Zeiten und eine niedrige Wattzahl einstellen. Am besten funktioniert das Auftauprogramm.) Die Schokolade etwas abkühlen lassen und dann oben auf das Törtchen gießen. Verstreicht sie schnell, damit die Sache letztendlich hübscher aussieht, als bei mir. Fertiiiig!
Stellt euer Werk in den Kühlschrank und holt es so zehn Minuten vorm Servieren heraus. Die Schokoschicht ist natürlich knackig und um diese glatt zu schneiden, solltet ihr ein scharfes Messer benutzen und dieses unter heißem Wasser erwärmen. Das Törtchen schmeckt am ersten Tag am besten, also haut rein! ;)
*Affiliate-Link: Wenn ihr darüber etwas kauft, erhalte ich eine kleine Provision. Ihr habt dadurch aber keinen Nachteil.